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Dorothea von Stetten-Kunstpreis 2010

08.12.2010 - 13.03.2011

Zum vierzehnten Mal präsentiert das Kunstmuseum Bonn die Teilnehmer des mit 10.000,- € dotierten Dorothea von Stetten-Kunstpreises. Seiner Konzeption folgend wendet er sich an eine jüngere Künstlergeneration, konkret gesprochen, an Künstlerinnen und Künstler, die das 36. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und noch keinen internationalen Bekanntheitsgrad besitzen. Solchermaßen ein Förderpreis, baut der Dorothea von Stetten-Kunstpreis also nicht auf die Attraktivität großer Namen, er hat sich vielmehr die Pflege des künstlerischen Nachwuchses zum Ziel gesetzt.

Die Förderung besitzt zwei zentrale Aspekte. Zum einen soll den Künstlerinnen/Künstlern die Möglichkeit geboten werden, ihre Arbeiten in einem international operierenden Museum zu zeigen und sie dadurch einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen, und zum anderen soll die ausgelobte Preissumme sicherstellen, dass der von einer Jury einen Tag vor der Ausstellungseröffnung ermittelte eigentliche Preisträger sein Werk, für einen begrenzten Zeitraum von allem finanziellen Druck befreit, weiterentwickeln kann. Preisträger der letzten Jahre und Jahrzehnte waren Sigrun Jakubaschke (1984), Klaus vom Bruch (1986), Jochen Fischer (1988), Barbara Hée (1990), Berend Strik (1992), Thomas Florschuetz (1994), Gregor Schneider (1996), Tamara Grčić (1998), Johannes Kahrs (2000), Nicole Wermers (2002), Yael Bartana (2004), Yves Mettler (2006) und Kristoffer Akselbo (2008), allesamt Künstlerinnen und Künstler, die sich in den vergangenen Jahren, auch dank der Unterstützung des Preises, erfolgreich profilieren konnten.

Dies ist auch den Teilnehmern des diesjährigen Dorothea von Stetten-Kunstpreises zu wünschen.

Sie wurden von einer Gruppe von unabhängigen, mit der jüngeren Kunstszene eng vertrauten Kuratoren, nämlich Marion Ackermann (Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen), Bart de Baere (Museum van Hedendaagse Kunst, Antwerpen),  Yilmaz Dziwior (Kunsthaus Bregenz),  Ulrike Groos (Kunstmuseum Stuttgart), Markus Heinzelmann (Museum Morsbroich, Leverkusen), Fabrice Hergott (Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris), Anders Kold (Louisiana Museum of Modern Art Humlebæk), Pia Müller-Tamm (Kunsthalle Karlsruhe), Roland Nachtigäller (MARTA, Herford), Angelika Nollert (Neues Museum Nürnberg), Carina Plath (Sprengel Museum Hannover), Hans-Werner Schmidt (Museum der Bildenden Künste Leipzig), Angelika Stepken (Villa Romana, Florenz), Roland Wäspe (Kunstmuseum St. Gallen) und René Zächlin (Kunstverein Hannover), vorgeschlagen und ein einem zweistufigen Auswahlverfahren für die Ausstellung nominiert.

Es sind: Olivier Foulon (Brüssel/Berlin), Melissa Gordon (Berlin), Alicja Kwade (Berlin), Alexandra Leykauf (Berlin) und Tina Schulz (Brüssel/Leipzig).

Plakatmotiv zur Ausstellung