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Ein expressio­nistischer Sommer - Bonn 1913

27.06. - 29.09.2013

Das Kunstmuseum Bonn zeigt anlässlich des 100. Geburtstags der „Ausstellung Rheinischer Expressionisten“ die Jubiläumsausstellung „Ein expressionistischer Sommer – Bonn 1913“. August Macke kam Ende 1910 mit seiner jungen Familie zurück nach Bonn und knüpfte von hier aus zahlreiche Künstlerkontakte. Sein Wohn- und Atelierhaus in der Bornheimer Straße war Treffpunkt der rheinischen Kunstszene und im Kunstsalon Cohen gegenüber der Bonner Universität führte August Macke 1913 die „Rheinischen Expressionisten“ zum ersten Mal repräsentativ zusammen. Dem Titel lag kein weltanschauliches Ziel zugrunde, aber die Künstler haben ihn selber vor Ort gewählt.

August Macke war der Ideengeber. Für die Ausstellung wählte Macke 13 Künstler und zwei Künstlerinnen aus, mit denen er mehr oder weniger Kontakt hielt: Heinrich Campendonk, Ernst Moritz Engert, Max Ernst, Otto Feldmann, Franz Seraph Henseler, Franz M. Jansen, Joseph Kölschschbach, August Macke, Helmuth Macke, Carlo Mense, Heinrich Nauen, Marie von Malchowski-Nauen, Olga Oppenheimer, Paul Adolf Seehaus, William Straube und Hans Thuar. Das 100-jährige Jubiläum ist Anlass genug, eine Auswahl von Arbeiten der Rheinischen Expressionisten zu zeigen, die im Zusammenhang mit der Ausstellung von 1913 standen.

August Macke, Helle Frauen vor Hutladen, 1913, Öl auf Leinwand, Osthaus Museum Hagen, Foto: Achim Kukulies

Einladung zur „Ausstellung Rheinische Expressionisten in Bonn 1913“, 1913

Paul Adolf Seehaus, Leuchtturm mit rotierenden Strahlen, 1913, Öl auf Leinwand