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AUSGEZEICHNET #2: Viktoria Binschtok

Golden Horn/Golden Case

23.11.2017 - 14.01.2018

Im Bewusstsein des niemals versiegenden Stroms digitaler Bilder, dem wir heutzutage ausgesetzt sind, reflektiert Viktoria Binschtok mit ihren hochästhetischen fotografischen Arbeiten das Medium Fotografie selbst. Neben eigenen Fotografien verwendet die Künstlerin (*1972 Moskau, lebt in Berlin) Bilder aus dem Fundus des Internets und anderer medialer Bildquellen. Damit befindet sie sich sozusagen im Dialog mit den Algorithmen von Bildersuchmaschinen und entwickelt daraus grundsätzliche Fragen nach unserem Umgang mit Bildern, ihrer Herkunft und ihren gesellschaftlichen und politischen Funktionen. Wer macht Bilder? Wer setzt diese zu Illustrationszwecken von was ein? Wie wandelt sich die Perspektive auf ein Bild, je nachdem wie, wo und zu welchem Zweck es präsentiert wird?

Viktoria Binschtoks Ausstellung „Golden Horn / Golden Case“ ist Teil der seit 2016 jährlich fortgesetzten Ausstellungsreihe mit Stipendiaten der Stiftung Kunstfonds und vereinigt in einem Raum der ständigen Sammlung des Kunstmuseum Bonn fünf ihrer zum Teil großformatigen, seit 2014 entstehenden „Cluster“.Viktoria Binschtok wurde 1972 in Moskau geboren und lebt seit langem in Berlin. Sie studierte von 1995 bis 2005 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und war Meisterschülerin von Timm Rautert. Einzelausstellungen (Auswahl): Zentrum für Zeitgenössische Künste, Minsk (2017), Heidelberger Kunstverein (2016), C/O, Berlin (2015), Kunstverein Göttingen (2015) sowie zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland.

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Kunstfonds.

 
Ausstellungseröffnung:

Mittwoch, 22. November, 20 Uhr

 

Alle Abbildungen: Courtesy Viktoria Binschtok und KLEMM’S, Berlin

 

 

Header oben: Viktoria Binschtok, Bottle, Bump & Bulb, 2017, C-Print, je 80 x 110 cm, Auflage 3 (+1 A.P.) Rechts oben: Viktoria Binschtok, Golden Horn & Golden Case, 2017, C-Print, je 110 x 78 cm, Auflage 3 (+1 A.P.)

Viktoria Binschtok, Skyview, 2017, C-Print, 277 x 385 cm, Auflage 3 (+1 A.P.)

Viktoria Binschtok, Eclipse 99 cluster, 2014, 3 digitale C-Prints, 61 × 43 7/10 in 155 × 111 cm, Auflage 3 (+1 A.P.)

Viktoria Binschtok, MM & Gwen, 2016, Analoger C-Print, gerahmt, 40 x 30 cm, UV-Print auf Polysterol, 95 x 75 cm, auf magnetischer Aluminiumplatte, Auflage 3 (+1 A.P.)