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HEIDI SPECKER

FOTOGRAFIN

22.02. - 27.05.2018

Bekannt wurde Heidi Specker (geboren 1962 in Damme, lebt und arbeitet in Berlin) Mitte der 90er Jahre mit den SPECKERGRUPPEN (1995/96) und anderen Werkreihen, die Betonbauten in den Mittelpunkt stellten, womit sie sozusagen die Neubewertung dieser Art von Nachkriegsarchitektur vorwegnahm. Zugleich gehörte Specker zu den Pionieren der Digitalfotografie. Beinahe all ihren Werken ist gemeinsam, dass sie einer künstlerisch visuellen Untersuchung historischer Werke und Gegebenheiten dienen, indem sie mit dem Blick der Kamera deren Strukturen erforschen. Dabei sind Heidi Speckers Bilder auch immer eine Reflexion des Mediums, in dem sie arbeitet, und seiner Rezeption.

Aus einer Zusammenstellung von acht Werkgruppen hat die Künstlerin eine dichte Ausstellung entworfen. Die BetrachterInnen sind eingeladen, auf eigenen Wegen den motivischen, formalen oder auch intuitiven Linien in Speckers Werk zu folgen. So, wie ihre Fotografie auch immer die Reflexion über Fotografie beinhaltet, so wird die Bonner Ausstellung auch die Reflexion über das Ausstellen von Fotografie sichtbar machen.

Heidi Specker ist Leiterin der Klasse Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Ihre Projekte wurden in zahlreichen Einzelausstellungen präsentiert, beispielsweise im Sprengel Museum (Hannover) 2005, der Pinakothek der Moderne (München) 2015 und der Berlinischen Galerie 2016. Die Ausstellung im Kunstmuseum Bonn ist die erste Überblicksschau von Heidi Specker und wird wichtige Werkgruppen der letzten 20 Jahre vereinen.


Alle Abbildungen: © Heidi Specker, VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Ausstellungseröffnung:
Mittwoch, 21. Februar, 19 Uhr

Header oben: Re-Prise, Pfütze, 2015; Stiftung Ann und Jürgen Wilde, Zülpich; Rechts oben: In Front of, Hände, 2016

SPECKERGRUPPEN, Alexanderplatz, 1995/96

Re-Prise, Klavier, 2015, Stiftung Ann und Jürgen Wilde, Zülpich