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Sammlungen

Das Kunstmuseum Bonn spielt in der Museumslandschaft Deutschlands eine bedeutende Rolle. Zum einen ist es in der Vergangenheit Ort wegweisender Ausstellungen gewesen und zum anderen besticht es durch die herausragende Sammlung, die durch den 1992 vollendeten Museumsbau von Axel Schultes einen glanzvollen Rahmen erhalten hat. Auf ca. 4000 Quadratmetern präsentiert sich eine vielschichtige, in über sechs Jahrzehnten zusammen getragene Sammlung, die ein eigenes, ganz unverwechselbares Profil besitzt.

Sammlung Reloaded

Mit der Neupräsentation seiner Bestände seit Juli 2009 – ergänzt durch wichtige Leihgaben von drei international renommierten Privatsammlungen – entwickelt das Museum sein Sammlungsprofil ausgehend von August Macke und den Rheinischen Expressionisten dynamisch weiter. Dabei wird das deutschlandweit singuläre Prinzip der Präsentation in Künstlerräumen beibehalten. Der kürzlich im Erdgeschoss neu eingerichtete Beuys-Raum präsentiert Schlüsselwerke des Künstlers aus seiner Multiple-Produktion, ergänzt durch Arbeiten seines Schülers. Mit der Akzentuierung auf Malerei richtet das Kunstmuseum nun seine Aktivitäten deutlicher auf die 90er Jahre und die Gegenwart aus.


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Headerbild oben:

Gerhard Richter, 256 Farben, 1974