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Deutsche Kunst nach 1945

Während andere Museen enzyklopädisch weit sammelten, konzentriert sich das Kunstmuseum Bonn seit langem auf den Erwerb von Werken, die im Bereich der deutschen Kunst entstanden sind. In Bonn ist daher die Geschichte der deutschen Kunst nach 1945 in der Dichte und Qualität erfahrbar, die dem kunstinteressierten Publikum einen umfassenden Überblick über die Entwicklung ermöglicht.

Alle wichtigen künstlerischen Tendenzen finden sich hier wieder, ohne dass eine einzige Stilrichtung hervorgehoben würde. Prinzip ist vielmehr, die Vielfalt der künstlerischen Ansätze zu betonen, die auch dadurch unterstrichen wird, dass den Künstlern ein breiter Raum der Selbstdarstellung gewährt wird. Statt repräsentativer Einzelwerke präsentiert das Kunstmuseum Bonn ganze Künstlerräume, die die unverwechselbare Handschrift eines jeden Künstlers eindrucksvoll veranschaulichen. So zeigt das Kunstmuseum Werkgruppen von Blinky Palermo, Imi Knoebel, Helmut Federle, Gerhard Richter, Sigmar Polke, Katharina Grosse, Daniel Richter, Michel Majerus, Rebecca Horn, Hanne Darboven, Wolfgang Tillmanns, Gerd und Uwe Tobias und vielen anderen mehr. Schon diesen Namen ist zu entnehmen, dass sich die Sammlungspräsentation als ein spannungsvolles, zugleich lehrreiches wie unterhaltsames Wechselspiel künstlerischer Setzungen und Experimente gestaltet. 

Sigmar Polke, Ohne Titel, 1981
Daniel Richter, Käptn Jack, 2006
Bernhard Frize,
Alex Katz, Black and Gold, 2007 © VG Bild-Kunst, Bonn 2010