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Videokunst

Die Videosammlung des Kunstmuseums zählt deutschlandweit zu den bedeutendsten ihrer Art. Dies gilt insbesondere für die Film- und Videokunst der 60er und 70er Jahre, die in Bonn in herausragender Breite und Qualität vertreten ist. Dies ist nicht zuletzt der Kölner Galeristin und Mäzenin Ingrid Oppenheim zu verdanken, die dem Kunstmuseum annähernd 400 Werke von Pionieren der Videokunst, Bänder von Joan Jonas, Alan Kaprow, Dennis Oppenheim, Peter Campus, Les levine, Klaus vom Bruch, Marcel Odenbach und Ulrike Rosenbach vermacht hat.

Diese und weitere Arbeiten der Videokunst werden seit dem Jahr 2006 in der Installation Odeon, einer raumgreifenden und zugleich begehbaren architektonischen Skulptur des Münchener Künstlers Stefan Eberstadt präsentiert. Hier stehen dem Besucher zwei Service Stationen zur Verfügung gestellt, an denen er DVDs abrufen und auf einem Bildschirm betrachten kann.

Videonale e.V. im Kunstmuseum Bonn

Die Videonale zählt zu den ältesten und renommiertesten Festivals für
Videokunst in Deutschland und Europa. Seit 2004 hat der Videonale e.V. seinen festen Sitz im Kunstmuseum Bonn. Hier finden seitdem auch die Videonale-Festivals und die Ausstellungen der Videonale statt.

Als deutschlandweit etablierte Veranstaltung im Bereich der aktuellen Videokunst erfährt die Videonale großen Zuspruch von einem regionalen und überregionalen Publikum sowie von Studenten, Künstlern und Fachleuten der Video-, Film und Medienkunstbranche weltweit.

Einmal im Monat veranstaltet der Videonale e.V. unter dem Titel Elektronenströme einen Vortragsabend, an dem Kunstwissenschaftler und Vertreter von Videokunstinstitutionen aktuelle Themen der Videokunst diskutieren, Länderschwerpunkte setzen und Videokünstler ihre Positionen vorstellen. Die Elektronenströme bieten so eine diskursive Kontinuität zwischen den Videonalen.

Weitere Informationen unter: www.videonale.org