Oliver Laric, Hunter and Dog, 2020, Courtesy der Künstler und Tanya Leighton, Berlin und Los Angeles

EXPECT THE UNEXPECTED

English version coming soon …

Neben den gewohnten fotografischen Werkzeugen arbeiten die Künstler:innen der Ausstellung mit neuen, fotografiebasierten Tools wie Photogrammetrie, 3-D-Scanning, 3-D-Druck, Augmented Reality, Computer Generated Imagery (CGI) und Machine Learning und erforschen auf diesem Wege unbekanntes Terrain.

Dabei rückt die Interaktion von Mensch und Maschine in den Mittelpunkt: Wer kann für sich die Deutungshoheit über die neuen digitalen Bildwelten in Anspruch nehmen: menschliche Augen oder Bilderkennungsalgorithmen? Was kann in den Spannungsfeldern Realität und Virtualität, Materialität und Immaterialität entstehen? Passen unsere Ansprüche an Fotografie noch mit der Realität einer global vernetzten, fotografisch dominierten Lebenswirklichkeit zusammen, in der Deepfakes und Gesichtserkennung zum Alltag gehören?

Dies alles sind Fragen, die in der Ausstellung verhandelt und zur Diskussion gestellt werden. Die Fotografie wird dabei bis an ihre äußersten Grenzen ausgetestet und gedehnt. Die Ausstellung ist angelegt als Labor, Experimentierfeld und Diskursraum für Fotograf:innen und Publikum.

Mit Werken von Banz & Bowinkel, Tim Berresheim, darktaxa-project, Beate Gütschow, Philipp Goldbach, Spiros Hadjidjanos, Fabian Hesse & Mitra Wakil, Baron Lanteigne, Oliver Laric, Simon Lehner, Achim Mohné, Susan Morris, Victoria Pidust, Johannes Post, Jon Rafman, Michael Reisch, Anna Ridler, Adrian Sauer, Tamás Waliczky u. a.

Open Call

AUSSCHREIBUNG: EXPECT THE UNEXPECTED – STUDENTS REELS

Welche neuen Bildwelten bringt der digitale Wandel hervor, und wie wirken sich aktuelle technologische Entwicklungen auf die künstlerische Fotografie aus? Wie werden die künstlerischen, ästhetischen und inhaltlichen Fragestellungen durch das Prisma der medialen Mittel umgesetzt? Dies sind zentrale Fragen der Ausstellung “Expect the Unexpected – Aktuelle Konzepte für Fotografie”.

Hier möchten wir gerne Arbeiten von Studierenden einbinden. Im kleinen Auditorium des Kunstmuseums Bonn steht für die Dauer der Ausstellung ein fest installierter Screen im Format 16:9-Querformat zur Verfügung, für den Werke eingereicht werden können. In Frage kommen digitale Videos, Gifs, Trailer, digitale Fotoarbeiten z.B. als Diashow, Ingame-Photography/Video, gerne experimentelle Arbeiten mit fotografiebasierten neuen digitalen Tools wie Photogrammetrie, 3D-Scanning, Machine Learning, etc.

Die Arbeiten sollten eine Länge von 5 Minuten nicht überschreiten (kürzer kein Problem) und werden als Rolle (hintereinander) gezeigt. Nur eine Einreichung pro Künstler:in/Kollektiv ist zulässig. Teilnehmer:innen müssen 2022 an einer deutschen Kunsthochschule, Kunstakademie, Fachhochschule im Bereich Medien/Fotografie eingeschrieben (gewesen) sein, Bewerbungen sind ab dem 2. Studienjahr möglich, Abschlussarbeiten des Jahres 2022 sind zugelassen.

Einreichungen bitte per Email mit:
– Name, Kontaktdaten + Email-Adresse, Hochschule/Klasse
– Link zur Arbeit, ggf. Passwort (Vimeo, Youtube, Website)
(bitte keine Zusendung von Originalfiles oder Downloadlinks)
– Infos (Titel, Technik, Jahr, Copyrightangaben, plus Kurzbeschreibung max. 1500 Zeichen inkl. Leerzeichen)

bis zum 30.11.2022 an: anna.doebbelin@bonn.de

Es werden ca. 15 Arbeiten ausgewählt. Jury: Dr. Barbara J. Scheuermann (Kuratorin Kunstmuseum Bonn), Anna Döbbelin (Wissenschaftliche Volontärin Kunstmuseum Bonn), Michael Reisch (Bildender Künstler), Mitra Wakil & Fabian Hesse (Bildende Künstler:innen)

Wir sind gespannt auf Ihre/Eure Einsendungen

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