Begrüßung: Dr. Claudia Emmert Intendantin des Kunstmuseums Bonn
Moderation und Diskussion: Prof. Dr. Matthias Weller Universität Bonn
Am 1. Dezember 2025 hat das Schiedsgericht NS-Raubgut seine Arbeit aufgenommen. Seine Einrichtung beruht auf einem Verwaltungsabkommen zwischen Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden. Es verfährt auf der Grundlage einer eigens für den Verfahrensgegen-stand geschaffenen Schiedsordnung und entscheidet nach speziell geschaffenen materiellen Regeln, dem „Bewertungsrahmen“. Alle diese Grundlagendokumente sind hier abrufbar. Englische, französische und hebräische Übersetzungen stehen dort ebenfalls zur Verfügung. Als Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter stehen 36 Persönlichkeiten zur Verfügung. Das Präsidium ist mit Frau DDr. Elisabeth Steiner und Herrn Richter des Bundesverfassungsgerichts a. D. Peter Müller als Doppelspitze besetzt.
Peter Müller wird in seinem Vortrag Chancen und Herausforderungen der neuen Institution vorstellen. Danach sollen im Rahmen einer Podiumsdiskussion ausgewählte Fragen vertieft werden. Gesprächspartner hierfür wird Prof. Dr. Matthias Weller, Universität Bonn, sein. Im Anschluss ist das Publikum herzlich eingeladen, Fragen zu stellen und sich an der Diskussion zu beteiligen. Wir freuen uns auf Sie!
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Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn statt und markiert den Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe des Kunstmuseums Bonn auf dem Weg zum 30. Jahrestag der Grundsätze der Washingtoner Konferenz in Bezug auf Kunstwerke, die von den Nationalsozialisten beschlagnahmt wurden (Washington Principles). Zum 30. Jahrestag selbst plant das Kunstmuseum Bonn eine Ausstellung einschließlich begleitender Veranstaltungen.