Felix Schramm, Transom, 2019, © Felix Schramm, Foto: Aaron Wojack

ERÖFFNUNG – AUSGEZEICHNET #9: Felix Schramm

Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellung

AUSGEZEICHNET #9: FELIX SCHRAMM
Stipendiat:innen der Stiftung Kunstfonds

Im Rahmen der Reihe AUSGEZEICHNET stellen ehemalige Stipendiat:innen der Stiftung Kunstfonds alljährlich im Kunstmuseum Bonn aus. Diesmal fiel die Wahl der Jury auf Felix Schramm.

Im Mittelpunkt von Schramms Arbeit steht der Raum – seine Formen, seine Grenzen und deren Auflösung. Für das Kunstmuseum Bonn realisiert er eine Installation, die im Zusammenspiel von Konstruktion und Dekonstruktion das Wesen des Museumsraums verändert. Felix Schramms Werkgruppe der Spatial Intersections wirkt wie die Überbleibsel einer Kollision mehrerer Wände und Wandfragmente. Splittrige Rigips- und Holzelemente durchbrechen die sonst makellosen Ausstellungswände und schneiden Schneisen in die weißen Flächen. Scharfe Kanten und Spitzen ragen über die Köpfe der Besuchenden und ermöglichen neue Perspektiven auf den Raum. Werk und Raum werden untrennbar verbunden.

Die Verbindung von Aufbau, Abriss, Ordnung und Unordnung durchzieht Schramms gesamtes Werk. Sie bestimmt nicht nur seine Rauminstallationen, sondern auch seine Fotografien, Collagen und sogenannten Akkumulationen – Kompositionen aus Modellteilen, Abformungen oder Materialproben, die auf und in durchsichtigen Kuben arrangiert sind. Diese Werkgruppen zeigen eine Beschäftigung mit der zweidimensionalen Fläche als auch mit der Beziehung von Raum und menschlichem Körper, die Schramm in seinen Werken verbindet.

Felix Schramm (* 1970 in Hamburg) studierte Bildhauerei an der Accademia di Belle Arti in Florenz und der Kunstakademie Düsseldorf bei Jannis Kounellis und Walter Nikkels. Er stellte in zahlreichen Institutionen aus, darunter das Kunsthaus Baselland, das Palais de Tokyo in Paris, das San Francisco Museum of Modern Art sowie der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart in Berlin. Der Künstler lebt und arbeitet in Düsseldorf.

In Kooperation mit der Stiftung Kunstfonds.

Der Eintritt ist am Eröffnungsabend frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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