Was bedeutet es, gesehen zu werden in einer Welt, die oft vorbeischaut?
Mit Loreley wird gesucht! präsentiert der Verein für Gefährdetenhilfe Bonn (VFG) eine performative Intervention im Kunstmuseum Bonn. Inspiriert von Heinrich Heines Gedicht „Die Loreley“ entsteht eine zeitgenössische Neuinterpretation des Mythos, verwoben mit persönlichen Geschichten von Menschen, die vom VFG begleitet werden.
Zwischen Theater, Ausstellung und sozialer Realität verwandelt sich das Museum in einen performativen Raum. Regisseur Alex Mello verbindet bildende Kunst, Musik, Poesie und dokumentarische Elemente zu einer vielschichtigen Begegnung zwischen Bühne und Alltag. Das Ensemble vereint „Expertinnen des Alltags“ mit geübten Künstlerinnen.
Im Mittelpunkt steht die Leerstelle der Loreley: ihr Gesang ist verstummt, ihre Präsenz verschwunden. Diese Abwesenheit wird zum Spiegel überhörter Stimmen der Gegenwart. Wer wird gesehen? Wer bleibt unsichtbar?
Zwischen Mythos und Gegenwart entsteht ein Raum, in dem Zuhören wichtiger wird als Urteilen und Empathie zur Haltung wird.
Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten. Wer das Theaterprojekt darüber hinaus unterstützen möchte, kann dies gerne mit einer freiwilligen Spende tun. Aufgrund der begrenzten Platzzahl bitten wir um eine Voranmeldung unter Angabe des gewünschten Termins per E-Mail an .
Altersempfehlung 16+ / Dauer: ca. 50 Minuten.
Im Anschluss an jede Vorstellung findet ein Publikumsgespräch statt.
Die Vorstellungen am 28. Juni und 5. Juli werden durch einen theaterpädagogischen Workshop eingeleitet.
28.06.26 13-14 Uhr Workshop
05.07.26 13-14 Uhr Workshop
Team:
Regie und Dramaturgie: Alex Mello
Theaterpädagogik: Kathrin Junge-Gross
Kostüm: Barbara Süsterhenn
Komposition und Live-Musik: Stuart Kisitu
Vokalensemble unter der Leitung von Jennifer Gast
Sounddesign im Playback: Max Nevez
Bühnentechnik: Sascha Salmen
Technischer Support: Roberta de Lacerda Medina
Fotos und Layout: Michael Eichhorn
Videomitschnitt & Trailer: Aylin
PR: Susanne Fredebeul
VFG Team
Voice-Over: Eliza Bender, Jonas Baeck, Kathrin Junge-Gross. Luisa Gärtner, Michael Schäfer, Nadja Zwanziger, Sascha Salmen
Performer*innen: Birgit Fendel, Elisabete Merziger, Felicia Gomes, Fernanda Rodrigues, Kathrin Junge-Gross, Lily the Pict, Lucia Bonilla, Mirka Lichtblick, Ralf Scharrer, Sara Rodriguez, Vanessa Lage, Zeynep Hamaekers
In Kooperation mit dem LATIBUL – Theater- & Zirkuspädagogisches Zentrum Köln