„Bleibe“ im Kunstmuseum Bonn

Ein neuer Aktionsort für die Stadtgesellschaft

Partizipativer Prozess: ab Mai 2026

Ab Mai 2026 beginnt das Kunstmuseum Bonn einen partizipativen Prozess zur Umgestaltung des Foyers. Das Ziel: ein kostenlos zugänglicher Raum für alle, die Raum für Gedanken, Spaß, Begegnung und Aktion suchen. Mittels eines modularen Möbelsystems wird die Aufenthaltsqualität im Foyer gesteigert und darüber hinaus ein flexibler, bedarfsorientierter Treffpunkt, Projektraum sowie eine Bühne für lokale Initiativen und Organisationen geschaffen. Mit thematischen Beiträgen erweitert die „Bleibe“ die Ausstellungen um diskursive Impulse der Stadtgesellschaft.

Als Startschuss für die partizipative Umgestaltung des Museumsfoyers laden wir am Internationalen Museumstag, 17. Mai 2026, ab 14 Uhr zur Besetzung des Museums ein! Ob Sessel, Hocker, Sitzmatte, Diwan oder Zabuton: Bringt euer Lieblingssitzmöbel und werdet Teil der Neuentdeckung des Museums. Jedes Möbelstück ermöglicht zwei Personen freien Eintritt!

Realisiert wird der Neugestaltung durch raumlaborberlin. Partizipationsmöglichkeiten und Prozessupdates werden auf der Museumswebsite und im Foyer veröffentlicht.

Seit 1999 arbeitet das raumlabor (9 ausgebildete Architekten, die sich zu einer kollektiven Netzwerkstruktur zusammengefunden haben) ausgehend von Berlin an den Schnittstellen zwischen Architektur, Stadtplanung, Kunst und Intervention. Sie adressieren in ihrer Arbeit Raum, Stadt und Stadtbau als kulturelles Projekt und als Prozess. In den 26 Jahren ihrer Zusammenarbeit realisierte das raumlabor internationale Projekte in jedem Teil der Welt.

Das Projekt wird gefördert durch die IVG-Stiftung.

Christof Kohlhöfer, Ohne Titel (Zwei Stühle), 1968, Kunstmuseum Bonn, Foto: Reni Hansen
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