Die Neupräsentation der Sammlung verwandelt das Obergeschoss des Kunstmuseums in einen lebendigen Parcours: Werke des frühen 20. Jahrhunderts sowie der Nachkriegszeit treten in Resonanz mit Beiträgen aktueller Kunst. Dabei entfalten sich vier thematische Felder: Transparenz & Verhüllung, Gemeinschaft & Spaltung, Verletzlichkeit & Widerstand sowie Mikro- & Makrokosmos.
Der Begriff „Kraftfeld“ kommt sowohl in der Physik als auch in der Soziologie vor und beschreibt die dynamische Wechselwirkung von Körpern im Raum und Interaktionen von Individuen untereinander. Indem die Ausstellung drängende Fragen des Lebens stellt, rückt sie das besondere gesellschaftliche Potenzial der Sammlung des Kunstmuseums Bonn ins Licht. Zugleich möchte sie Kraft spenden, um in Zeiten multipler Krisen neue Perspektiven auf die Zukunft zu eröffnen.
Neben Exponaten aus der eigenen Sammlung und Dauerleihgaben ergänzen eine Neuproduktion sowie ausgewählte Leihgaben die Präsentation, wie beispielsweise aus der Bundeskunstsammlung. Damit wird der eigene Werkbestand als eine offene Struktur vorgestellt, die sich mit anderen Sammlungen vernetzt und weiterwächst.
Mit Werken von:
Marina Abramović, Bettina von Arnim, Gili Avissar, Trisha Baga, Tina Bara, Phyllida Barlow, Semiha Berksoy, Joseph Beuys, Shannon Bool, Ulla von Brandenburg, Kerstin Brätsch, Miriam Cahn, Claude Cahun, Louisa Clement, Edith Dekyndt, Thomas Demand, Jiří Georg Dokoupil, Sarah Ama Duah, Stefan Eberstadt, Max Ernst, Isa Genzken, Dominique Gonzalez-Foerster, Almut Heise, Anton Henning, Georg Herold, Erika Hock, Hannah Höch, Candida Höfer, Leni Hoffmann, Rebecca Horn, Bethan Huws, Anselm Kiefer, Paul Klee, Astrid Klein, Christof Kohlhöfer, Eva Koťátková, Wolfgang Laib, Maria Lassnig, Inge Mahn, Florian Meisenberg, Michaela Melián, Joan Miró, Christiane Möbus, Tony Morgan, Berenice Olmedo, Dennis Oppenheim, Anna Oppermann, Daniel Pflumm, Pablo Picasso, Sigmar Polke, Margaret Raspé, Anys Reimann, Gerhard Richter, Ulrike Rosenbach, Ulrich Rückriem, Niki de Saint Phalle, Tomás Saraceno, Felix Schramm, Bernard Schultze, Ursula Schultze-Bluhm, Avery Singer, Ferdinand Spindel, Hito Steyerl, Gabriele Stötzer, Sung Tieu, Anna Uddenberg, WOLS, Rémy Zaugg.

